Ärztliche Osteopathie

Basis-Information der DAAO (Deutsch-Amerikanische Akademie für Osteopathie)

Der osteopathische Ansatz: Wechselwirkung der Struktur und Funktion erkennen, Selbstheilungskräfte stärken

Osteopathische Medizin beinhaltet eine umfassende manuelle Diagnostik und Therapie des Bewegungssystems, der inneren Organe und des Nervensystems. Im Zentrum der Therapie steht nicht die Behandlung einer Krankheit an sich, sondern immer die individuelle Situation des Patienten. Ziel ist, die Selbstheilungskräfte des Patienten zu stärken. Jeder Körper hat eine starke Kraft zur Gesundheit in sich. Der osteopathische Arzt regt diese Kräfte an und fördert damit die Selbstheilung. Stärkung der Selbstheilung basiert auf der Erkenntnis der wechselseitigen Wirkung von Struktur und Funktion unseres Organismus. Denn Funktionsstörungen zeigen sich als beeinträchtigte Bewegungen einer Struktur. Durch Analyse von Haltung und Bewegung sowie einer differenzierten manuellen Untersuchung kann der Osteopath Funktionsstörungen feststellen und  behandeln.

Für die Wirksamkeit der Osteopathischen Medizin gibt es in der anerkannten internationalen wissenschaftlichen Literatur inzwischen eine Fülle hervorragender Veröffentlichungen von Osteopathen aus der ganzen Welt.

Die Methoden der Osteopathischen Medizin finden zunehmend Beachtung durch die Schulmedizin, vor allem in den Fächern Orthopädie, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Neurologie und Allgemeinmedizin.

Indikationen

Wann ist der Einsatz von Osteopathischer Medizin angezeigt?

Osteopathische Diagnostik und Therapie findet Anwendung in nachfolgenden medizinischen Bereichen:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • funktionelle Erkrankungen innerer Organe
  • Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich
  • funktionelle Erkrankungen im urogenitalen Bereich
  • in der Kinderheilkunde
  • bei neurologischen Erkrankungen
  • in der Dermatologie
  • in der Zahnheilkunde

Für weitere Information:
ww.daao.info/osteopathischemedizin